Fahrschule Rath

in Uslar

Begleitetes Fahren ab 17 (BF17)

Beim "Begleiteten Fahren ab 17" (BF17) wird das Mindestalter für den Erwerb einer Fahrerlaubnis der Klassen B und BE (Pkw) auf 17 Jahre abgesenkt.

Damit ist eine wichtige Auflage verbunden: Bis zum 18. Geburtstag darf das Fahrzeug nur in Begleitung einer namentlich benannten "verkehrs-zuverlässigen" Person geführt werden.

Die Begleitperson hat keine Ausbildungsfunktion, sondern ist lediglich Ansprechpartner für die jungen Fahranfänger und soll Rat und Hinweise erteilen.

Die wichtigsten Informationen hier im Überblick:
  • Die Anmeldung erfolgt bei uns in der Fahrschule!
  • Der Fahranfänger muss bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres in Begleitung fahren.
  • Es gibt keine besondere Vorschriften für die Ausbildung, die Fahrschüler werden wie bisher alle 18-jährigen Bewerber der Klasse B bzw. BE ausgebildet.
  • Es gibt keine besondere Vorschriften für die theoretische und praktische Fahrerlaubnisprüfung.
  • Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate vor Vollendung des 17. Lebensjahres abgelegt werden.
  • Die praktische Prüfung darf frühestens einen Monat vor Vollendung des 17. Lebensjahres abgelegt werden.
  • Der Bewerber bekommt nach der bestandenen Prüfung keinen Kartenführerschein, er erhält eine "Prüfungsbescheinigung", in der auch die Begleitpersonen eingetragen sind.
  • Da die Prüfungsbescheinigung kein Foto des Fahrerlaubnisinhabers enthält, ist beim Fahren immer ein amtliches Ausweisdokument (z. B. Personalausweis) mitzuführen.
  • Die Probezeit bei BF17 beginnt sofort mit der Erteilung der Prüfungsbescheinigung.
  • Die Dauer der Probezeit bei BF17 beträgt wie beim "normalen" erstmaligen Fahrerlaubniserwerb 2 Jahre.
  • Um als Begleiter/in für BF17 zugelassen zu werden, muss eine Person:
  1. das 30. Lebensjahr vollendet haben,
  2. mindestens seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B (Pkw) sein, 
  3. zum Zeitpunkt der Beantragung der Fahrerlaubnis im Fahreignungsregister mit nicht mehr als einem Punkt belastet sein (bis zum 30.04.2014 in der Prüfungsbescheinigung eingetragene Begleiter mit bis zu 3 Punkten bleiben weiterhin zur Begleitung geeignet) und
  4. die "0,5-Promille-Grenze" und das Drogenverbot beim Begleiten beachten, auch wenn er/sie nicht Führer des Pkw ist.
  • Die Anzahl der Begleitpersonen ist nicht begrenzt, je mehr Personen als Begleiter eingetragen sind, desto mehr Möglichkeiten bestehen, Fahrpraxis zu sammeln. Alle Begleiterinnen und Begleiter müssen in der Prüfungsbescheinigung eingetragen sein.
  • Eine Einweisung für Begleitpersonen ist nicht zwingend vorgeschrieben.
  • Führt die Fahranfängerin/der Fahranfänger einen Pkw ohne eine benannte Begleitperson, wird die Fahrerlaubnis widerrufen. Dazu kommt ein Bußgeld, eine Verlängerung der Probezeit und vor der Neuerteilung der Fahrerlaubnis ist die Teilnahme an einem Aufbauseminar nachzuweisen.
  • Eingeschlossene Fahrerlaubnisklassen: Die Klassen AM und L.
    Diese Fahrzeuge dürfen dann ohne Begleitung geführt werden, die Prüfungsbescheinigung und ein amtliches Ausweisdokument sind mitzuführen. Auf Antrag kann für diese Klassen auch ein Kartenführerschein ausgestellt werden.

Alle Informationen ohne Gewähr, Stand: Juni 2016

>> Infos zu den Fahrerlaubnisklassen

 

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